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6 Strategien um als Ridehailing-Fahrer Top Bewertungen zu erzielen

Alle Ridehailing-Dienste, Uber, Lyft usw… haben ein zweiseitiges Bewertungssystem, bei dem Fahrer und Fahrgast sich gegenseitig auf einer 5-Sterne-Skala bewerten. So ist sichergestellt, dass beide ihrer Verpflichtung beikommen, sich ordentlich zu benehmen. Bei Zuwiderhandeln tragen sie die Konsequenzen einer schlechten Bewertung. Allerdings wirken sich die Folgen einer schlechten Bewertung bei Fahrern viel gravierender aus als bei Fahrgästen. Oft haben die Ridehailing-Plattformen für Fahrer eine Bewertungsuntergrenze, nach der Fahrer entweder temporär geblockt oder sogar ganz entlassen wird. Uber verwarnt seine Fahrer schon bei 4,6 Sternen. Ab dieser Grenze wird der Fahrer darüber informiert, dass er nun überprüft wird. Falls die schlechten Bewertungen anhalten, wird er dann unweigerlich suspendiert.

Meistens ist es für Fahrer schwer zu sagen, warum genau die Bewertung sinkt. Als Fahrer hat man hat das Gefühl, alles für seine Fahrgäste getan zu haben – vom Anbieten von Süßigkeiten und Wasser bis hin zu einem freundlichen Gespräch. Trotzdem ist das keine Garantie für eine 5-Sterne-Bewertung. Oft liegt es dann nicht an der Einstellung des Fahrers, sondern hat andere Ursachen

Hier sind 6 Gründe, warum Fahrgäste schlechte Bewertungen geben, und wie du diesen mit den richtigen Strategien entgegenwirken kannst:

  1. Die Fahrtroute
    1. Wenn du dich entscheidest, eine andere Richtung einzuschlagen als die, die in der App angezeigt wird, werden Fahrgäste oft nervös. Selbst wenn es sich um eine Abkürzung oder die Umfahrung eines Staus handelt, solltest du den Fahrgast immer vorher darüber informieren, dass du eine andere Route nehmen wirst. Ansonsten denkt der Passagier, du fährst absichtlich einen Umweg, um mehr Geld verlangen zu können.
    2. Falls das Gegenteil eintritt und der Fahrgast dich bittet, in eine andere Richtung als angegeben zu fahren, solltest du diesem Wunsch nachkommen. Wenn du die vom Fahrgast bevorzugte Route nicht befolgst, wird dieser sich ärgern und dich eventuell schlecht bewerten. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Strecke länger dauert oder ein höheres Verkehrsaufkommen hat. Das Wichtigste ist, in keinen Streit zu geraten und einfach den Wünschen des Fahrgastes zu folgen.

  2. Die Musik, die du im Auto spielst
    Einige Passagiere stören sich an der Musik, die während der Fahrt im Auto läuft, und geben deswegen niedrige Bewertungen. Vielleicht hast du einen besonderen Musikgeschmack, den Fahrgäste als anstößig empfinden könnten? Versuche möglichst neutrale Musik in angemessener Lautstärke zu spielen. Am besten eignen sich beliebte Radiosender, Charts oder Popmusik.
  3. Der Umgang mit sensiblen Gesprächsthemen
    Jedes religiöse oder politische Gespräch mit dem Fahrgast solltest du vermeiden. Auch wenn du dich für die Weltanschauung deines Passagiers interessierst, ist alles stets heikel, was mit Religion und Politik zu tun hat. Sieh also lieber davon ab, nach religiösen Überzeugungen oder politischen Ansichten zu fragen. Falls es doch zu einem solchen Thema kommt und der Gast Interesse zeigt, halte das Gespräch möglichst kurz und bündig.

  4. Telefonieren und Nachrichten beantworten
    Natürlich bekommst du während der Fahrt mal einen Anruf oder Textnachrichten. Besser ist es, während der Fahrt darauf möglichst nicht zu reagieren. Während der Fahrt ohne Freisprechanlage zu telefonieren oder Nachrichten zu schreiben ist gesetzlich verboten, gefährlich und ruft natürlich auch Unbehagen bei Fahrgästen hervor. Wenn du einen Anruf entgegennimmst oder dir deine Nachrichten ansiehst, ist deine volle Konzentration nicht mehr auf die Straße gerichtet. Das erzeugt Nervosität bei deinem Fahrgast. Sieh davon besser ab, auch wenn du gerade an einer Ampel oder im Stau stehst. Sonst könnte dich das eine gute Bewertung kosten.
  5. Verspätete Abholung
    Es ist immer problematisch, wenn der Fahrer länger als erwartet zum Abholort braucht oder womöglich auch noch ständig anruft, um herauszufinden, wo sich die Fahrgäste genau befinden. Stelle sicher, dass du beim Öffnen der App sofort einsatzbereit bist- Wenn du neu in der Stadt bist oder einfach eine schlechte Koordination hast, versuche konzentriert den Anweisungen deiner App zu folgen. Manchmal liegt es auch gar nicht in deiner Hand und es gibt z.B. einen Stau, weshalb du dann zu spät ankommst. Wenn das der Fall ist, kommuniziere das unbedingt an deine Fahrgäste, sobald du sie abholst erreichen. Diese werden deine proaktive Kommunikation schätzen, anstatt sich über Ihre Verspätung zu ärgern.

  6. Dein Fahrstil
    Viele von uns glauben, dass wir ausgezeichnete Autofahrer sind, aber oft ist das eine Sache der Perspektive. Vielleicht fährst du aggressiv, langsam, schnell, oder du hast ein schreckliches Bremsverhalten. Jeder Fahrstil kann bei bestimmten Fahrgästen dazu führen, dass dieser sich unsicher oder verärgert fühlt, was letztendlich deine Bewertung herabsetzt. Fragen deine Freunde und Familie, was sie über deine Fahrweise denken und ob du etwas ändern musst. Manchmal sind es schon Kleinigkeiten, wie zu schnelle Kurven oder zu abruptes Bremsen. Es ist besser, darüber informiert zu sein und den Fahrstil anzupassen, als dass er deine Bewertung verschlechtert.

Schlechte Bewertungen sind nicht immer auf etwas zurückzuführen, das du aktiv getan hast. Manchmal liegt es auch an den Fahrgästen selbst. Sie sind vielleicht betrunken und haben an der falschen Stelle in der ihrer App gedrückt. Oder Sie haben Ihnen eine 4/5-Sterne-Bewertung gegeben, weil einfach irgendeine Kleinigkeit nicht perfekt war und Fahrgäste das eben tun. Wenn du jedoch die oben aufgeführten Fehler vermeiden und die genannte Strategien befolgen, behältst du die Kontrolle. Damit behältst eine Top Bewertung als Fahrer.